Geschichte des Ska

Erste Ska Welle

Ab 1958 kam es in Kingston (Jamaika) zur Gründung von Soundsystems, die Rhythm'n'Blues aus den USA mit den karibischen Rhythmen Mento und Calypso mischten. 1960 führte Prince Buster die charakteristische Betonung der zweiten und vierten Zählzeit ein - der Ska war geboren. Künstler wie die Skatalites und Derrick Morgan machten den Sound auch in den USA und Europa bekannt. Um 1966 wurde der Sound langsamer und führte zum Rocksteady.

Zweite Ska Welle

Die zweite Welle, auch "2 Tone" genannt, entstand in England nach dem Aufkommen des Punkrock um 1979. Die jamaikanischen Einwanderer ("Rudeboys") entwickelten eine schnellere, härtere Variante des Ska mit politischen Texten, die sich gegen den verbreiteten Rassismus richteten. Bekannte Musiker sind The Selector, Bad Manners und Madness.

Dritte Ska Welle

In den 80er Jahren entstanden in vielen Ländern neue Ska-Bands, in den USA beispielsweise The Toasters, The Uptones und Fishbone. Diese dritte Welle des Ska betonte die Punkelemente, so entstanden Untergenres wie der Skapunk und der vom Hardcore beeinflusste Ska-Core. Als Gegenbewegung kehrten Bands wie The Slackers zum originalen Ska der 60er Jahre zurück.