Geschichte von Laurel Aitken
Laurel Aitken wurde am 27. April 1927 auf Kuba als Kind kubanisch-jamaikanischer Eltern geboren. Als er 11 Jahre alt war, siedelte seine Familie nach Jamaika um, wo Laurel Aitkin früh begann, an seiner Gesangskarriere zu arbeiten. Er erhielt eine Anstellung als Entertainer beim jamaikanischen Tourismus Board und begrüßte in Kingston Harbor ankommende Touristen mit Liedern wie "Take me to Jamaika, where the rum comes from". Später wurde er ein populärer Nachtclubsänger. Wie Price Buster und Desmond Dekker trat er bei den berühmten Singing Contests auf. Sein Bekanntheitsgrad nahm zu, als er 1957 mit dem Song "Pennys from Heaven" den Singing Contest gewann. Aus dieser Zeit stammen seine ersten Plattenaufnahmen wie "Aitken's Boogie".
Erfolge
Laurel Aitkens Debüt-Single "Little Sheila/Boogie in my Bones" erschien 1958 und zeigt schon erste Ska-Merkmale. Ska entstand Ende der 50er Jahre auf Jamaika aus New Orleans Rhythm and Blues, jamaikanischer Straßenmusik und Boogie Woogie. Laurel Aitken und Desmond Dekker gelten als Urväter des Ska. Bis heute trägt Laurel Aitken die Beinamen "Godfather of Ska" und "Highpriest of Reggae". Wie Ska hat auch Reggae jamaikanische Wurzeln. Ska gilt als eine Vorform des Reggae. "Little Sheila/Boogie in my Bones" ist eine der ersten Produktionen des späteren Gründers von Island Records, Chris Blackwell. Der Song war elf Wochen die Nummer Eins der jamaikanischen Charts. Das war das erstemal, dass es einheimischer Song an der Spitze dieser Charts stand.
Ska in England
Mit der Popularität Laurel Aitkens entwickelte sich auf Jamaika eine Ska-Welle. Der Sänger erfuhr, dass jamaikanische Emigranten in England Kopien seiner Musik anfertigen. Deshalb wanderte er 1960 nach England aus, um dort Platten zu produzieren und aufzutreten. Mit den Erfolg Laurel Aitkens schwappte die Ska-Welle nach Großbritannien und erlebte dort Ende der 70er Jahre ihren Höhepunkt. Laurel Aitken trat bis ins hohe Alter auf und starb 2006 nach einem Herzinfarkt in Leicester.
