Geschichte des Ska

Zweite Welle des Ska

Neue Wege

Nachdem die Punk-Explosion die Musikwelt in England und dem Rest der Welt ordentlich durcheinander gewirbelt hat, war für viele Musiker die Zeit gekommen, neue musikalische Wege auszuprobieren. Als neuen Weg kann man auch die zweite Ska-Welle bezeichnen, die vorwiegend von britischen Bands definiert wurde. In dieser Zeit wurde die Ästhetik des Ska, wie wir ihn heute kennen, maßgeblich geprägt, sowohl musikalisch als auch visuell.

Dritte Welle des Ska

Anfänge

Die Geschichte des Ska beginnt Mitte des 20. Jahrhunderts. Die 3. Welle , oder auch Third Wave, dieser ursprünglich aus dem amerikanischen Rythm & Blues entstandenen Musikrichtung hat ihre Anfänge in der Mitte der Achtziger Jahre.

Wie der Name 3. Ska Wave aussagt, gab es davor bereits zwei Wellen, die erste Welle hatte ihren Ursprung in Jamaika und fand in den 60er Jahren statt. Aus der ersten Welle entwickelte sich letztendlich der Reggea, der durch Bob Marley in der ganzen Welt bekannt wurde. Gegen Ende der 70er Jahre begann die 2. Welle, dies beschränkte sich vornehmlich auf England und Europa.

Erste Welle des Ska

Jamaica

Die erste Welle des Ska entwickelte sich Ende der Fünfziger Jahre auf Jamaika. Beeinflusst von US- amerikanischem Rhythm & Blues und von der auf Jamaika sehr populären Jazzlegende Fats Domino, entstand der spezifische Musikstil, der rhythmisch durch eine starke Betonung des Offbeat auffällt.

Die klassische Besetzung der Skabands der 1. Welle ist eine Gruppe mit Gitarre, Bass, Klavier oder Hammondorgel, Schlagzeug sowie Bläsern- vor allem Saxophon aber auch Trompete oder Posaune.

Geschichte des Ska

Erste Ska Welle

Ab 1958 kam es in Kingston (Jamaika) zur Gründung von Soundsystems, die Rhythm'n'Blues aus den USA mit den karibischen Rhythmen Mento und Calypso mischten. 1960 führte Prince Buster die charakteristische Betonung der zweiten und vierten Zählzeit ein - der Ska war geboren. Künstler wie die Skatalites und Derrick Morgan machten den Sound auch in den USA und Europa bekannt. Um 1966 wurde der Sound langsamer und führte zum Rocksteady.

Zweite Ska Welle

Die zweite Welle, auch "2 Tone" genannt, entstand in England nach dem Aufkommen des Punkrock um 1979. Die jamaikanischen Einwanderer ("Rudeboys") entwickelten eine schnellere, härtere Variante des Ska mit politischen Texten, die sich gegen den verbreiteten Rassismus richteten. Bekannte Musiker sind The Selector, Bad Manners und Madness.